Nuklearmedizin

- Schilddrüsendiagnostik
- Skelettszintigrqaphie
- Nierenszintigraphie
- Lungenszintigraphie
- Herzszintigraphie
In der Nuklearmedizin können von verschiedenen Organen Funktionsuntersuchungen durchgeführt werden, sogenannte Szintigramme. Durch sie können Erkrankungen und Funktionsstörungen der betroffenen Organe zu einem sehr frühen Zeitpunkt festgestellt werden.
Viele Patienten fürchten sich vor den in der Nuklearmedizin eingesetzten radioaktiven Substanzen. Diese Angst ist unnötig, da die Strahlenbelastung in der Nuklearmedizin häufig niedriger ist als bei vergleichbaren bildgebenden Verfahren.
Der Nuklearmediziner – eine eigene ärztliche Facharztgruppe
Um nach einem absolvierten Medizinstudium in Deutschland als Facharzt für Nuklearmedizin tätig zu werden, bedarf es einer "mindestens" fünfjährigen Weiterbildung mit anschließender Facharztprüfung. Die Weiterbildungsordnung schreibt eine bestimmte Mindestanzahl an "nuklearmedizinischen"
Untersuchungen und Therapien (in diesem Fachbereich) vor. Außerdem wird eine besondere Qualifikation im Bereich Strahlenschutz verlangt.
Herr Dr. Roßmüller hat zwei Facharztweiterbildungen absolviert- er ist Facharzt für Nuklearmedizin und Diagnostische Radiologie- eine optimale Kombination.
Schilddrüsenuntersuchungen – das „Steckpferd“ der Nuklearmedizin- aber sie kann vieles mehr!
Schilddrüsenkrankheiten sind leider sehr häufig. Jeder Dritte leidet, unabhängig vom Geschlecht, an einer Schilddrüsenvergrößerung, der sogenannten Struma.
Doch auch in der Krebsbekämpfung, bei Herzkrankheiten, der Untersuchung des Gehirns und des Zentralen Nervensystems, bei Rheuma und Skelettkrankheiten und vielen anderen Indikationen spielt die Nuklearmedizin eine entscheidende Rolle.
In der nuklearmedizinischen Diagnostik werden Stoffwechselvorgänge sichtbar gemacht. Dazu werden den Patienten geeignete radioaktiv markierte Substanzen – so genannte Radiopharmaka – in die Armvene gespritzt. Nach einer gewissen Einwirkungszeit markieren diese Stoffe den interessierenden Stoffwechselprozess.
Das Sichtbarmachen erfolgt mit speziellen Untersuchungsgeräten, den Gammakameras.
Diese können die jetzt vom Körper ausgehenden radioaktiven Gammastrahlen „lesen“ und in ein Bild, ein so genanntes Szintigramm, verwandeln. Dadurch unterscheiden sich nuklearmedizinische Untersuchungen auch von Röntgenuntersuchungen.
Während Röntgenstrahlung oder beim MRT ein Magnetfeld von außen auf den Körper einwirkt und eine anatomische Detaildarstellung des Körpers erlaubt, spielt sich die Nuklearmedizin im Körper ab. Die anatomisch noch nicht sichtbaren Vorgänge können lediglich mit nuklearmedizinischen Mitteln zuverlässig erkannt werden.
