Sonographie (incl. Mamma)

Die Sonographie wird heute von fast allen medizinischen Fachdisziplinen verwendet. Aufgrund der risikolosen Anwendung, der hohen Verfügbarkeit und der schnellen Untersuchungsdurchführung ist sie für viele Ärzte nicht mehr wegzudenken.

Bildgebung ohne Strahlenbelastung
Eine Untersuchung mit Hilfe des Ultraschalls ist ein vollkommen ungefährliches Verfahren, das gänzlich ohne Strahlenbelastung auskommt. So kann der Ultraschall sogar in der Schwangerschaft gefahrlos angewendet werden. Die Untersuchung benötigt allerdings einen erfahrenen Diagnostiker.

Das Prinzip der Sonographie beruht auf der Anwendung von Ultraschallwellen im nichthörbaren Bereich. Hierbei handelt es sich um hochfrequente mechanische Schwingungen mit Frequenzen zwischen 1 und 12 MHz, wie bei einer Fledermaus. Die häufigsten Anwendungen liegen in einem Bereich von 3,5 bis 7,5 MHz.

Ultraschall – Ablauf der Untersuchung
Der Patient wird, je nach darzustellender Region, entsprechend gelagert. Zur Untersuchung des Bauchraumes beispielsweise liegt der Patient meist auf dem Rücken. Der Arzt bringt ein Gel aus Wasserbasis auf den Schallkopf auf.

Wird der Schallkopf ohne Gel auf die Haut gehalten, dann werden die Ultraschallwellen durch die Luft zwischen Schallkopf und Haut vollständig reflektiert. So würde der Arzt keine Ultraschallbilder erhalten. Durch die Bewegung und unterschiedliche Abwinkelung des Schallkopfs auf der Haut kann der Arzt gewünschte Organe und Gewebe aus verschiedenen Richtungen einsehen. Nach Abschluss der Untersuchung, die etwa fünf bis 15 Minuten dauert, kann das Gel abgewischt werden.

Warum nüchtern beim Bauch-Ultraschall:
Der Grund: Luftgefüllte Darmschlingen behindern den Ultraschall. Die Folge wäre ein unnötiger verschlechterter Bildeindruck.